Online-Kurse professionell erstellen und hochprofitabel verkaufen [in 2022]

Der ultimative Leitfaden zum erstellen, vermarkten und verkaufen von Online-Kursen auf der eigenen Website.

Online-Kurse professionell erstellen und hochprofitabel verkaufen

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Herzlichen Glückwunsch! Du hast auf das richtige Pferd gesetzt.

E-Learning boomt und Online-Kurse sind der ideale Weg, um sein Knowhow im globalen Markt zu positionieren und ein hochprofitables Online-Business aufzubauen.

Dies ist der umfassendste Leitfaden auf dem Markt, der dir alles zeigt, was du wissen und tun musst, um erfolgreich Online-Kurse auf deiner eigenen Website zu erstellen und zu verkaufen, auch wenn du noch kein Vorwissen hast.

Ich habe den Leitfaden in 9 Kapitel unterteilt. 

Du kannst oben in der Navigation auf einen Link klicken, um direkt zum jeweiligen Kapitel zu gelangen.

Ich empfehle dir allerdings, diesen Leitfaden von Anfang bis Ende durchzulesen und dir die PDF-Kopie zum späteren Nachschlagen herunterzuladen.

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Hi, ich bin Tobias Wessling,

Online-Unternehmer, Experte für Online-Kurse und überzeugter "Freiheits-Junkie."

Heute vertrauen Marken wie BMW, Deutsche Bahn und Grohe auf meine Expertise als Video- und E-Learning-Produzent.

Das war aber nicht immer so.  Fast wäre ich im Hamsterrad eines finanziell unbefriedigenden 9 to 5 Jobs hängengeblieben.

Daher ist es heute meine Mission, freiheitsliebenden Menschen dabei zu helfen ihre eigene Expertise zu monetarisieren, sodass sie ihre Leidenschaft  in ein profitables Online-Business verwandeln können.

Kapitel 1

Warum Online-Kurse?!

Online-Kurse Leitfaden

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So wie es für viele schon zur Regel geworden ist, eine eigene Website zu betreiben, könnte es zur Regel werden, eigene Online-Kurse anzubieten. Die Entwicklungen weltweit deuten darauf hin.

Die Bereitschaft der Menschen, online zu lernen und sich fortzubilden, ist in den letzten Jahren merklich angestiegen und hat bedingt durch die Corona-Pandemie eine noch größere Dimension erreicht.

Was bedeutet das für Coaches und Unternehmer?

Was bedeutet das für dich?

Einen eigenen Online-Kurs zu erstellen und zu verkaufen ist viel einfacher, als viele denken. Es geht schnell, und ist der Online-Kurs einmal erstellt, sorgt er für regelmäßige Einnahmen.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob ein Online-Kurs etwas für dich ist, habe ich nachfolgend 23 unschlagbare Argumente.

1. Zukunftssicherer Markt für Online-Kurse

Der E-Learning Markt boomt. Die Größe des E-Learning-Marktes überstieg im Jahr 2020 250 Milliarden USD und wird bis 2027 voraussichtlich auf über 1 Billion USD wachsen.

E-Learning Markt Wachstum

https://ingage.institute/category/learning/e-learning-learning/

2. Online-Kurse bedeuten passives Einkommen

Ist dein Online-Kurs einmal erstellt, sind die Chancen, damit kontinuierlich Geld zu verdienen, sehr groß. Egal, wie viel Uhr es ist und wo du dich gerade befindest. Ob es Sonntagnacht ist, ob du gerade im Schwimmbad bist oder in der Küche dein Essen kochst. Der Autopilot und dein Kurs arbeiten ganz ohne dich und bescheren dir ein passives Einkommen. Passiv deshalb, weil du aktiv nicht sehr viel tun musst, um zu verkaufen, wenn dein Kurs einmal steht.

Während du deine Kernkompetenz erweiterst und das Thema, wofür du brennst, vertiefst, kommt automatisiert Geld in deine Kasse.

3. Online-Kurse bedeuten geografische Unabhängigkeit

Es ist vollkommen unerheblich, wo du bist und wo deine Kunden sitzen. Einzige Voraussetzungen sind ein Computer und ein Internetanschluss. Das gilt für dich und für deine Interessenten und Kunden.

Die Vorzüge eines ortsunabhängigen Online-Business

Die Vorzüge eines ortsunabhängigen Online-Business

4. Online-Kurse bedeuten zeitliche Unabhängigkeit

Was für den Ort gilt, gilt auch für die zeitliche Unabhängigkeit. Bereits bei der Erstellung spielt das „wann genau“ so gut wie keine Rolle. Ob Nachtarbeiter oder Frühaufsteher: Der Weg ist das Ziel. Und genauso lieben es deine Kunden, sich dann fortzubilden, wenn sie die Zeit und die Möglichkeit dazu haben.


5. Selbstverwirklichung durch Online-Kurse

Jeder Mensch kann etwas Besonderes und durch einen Online-Kurs hat er die große Chance, sein Wissen an andere weiterzugeben. Bereits bei der Erstellung und Konzipierung des Kurses kann deine Expertise weiter verfestigt werden. Es macht großen Spaß, Wissen, Kniffe und Tricks in einen Online-Kurs zu packen und damit auch noch Geld zu verdienen. 

So ein Online-Kurs kann für angehende Unternehmer der erste Schritt hin zur beruflichen Unabhängigkeit sein.

Selbstverwirklichung durch Online-Kurse

Selbstverwirklichung durch Online-Kurse

6. Online-Kurse lassen sich einfache Implementieren

Die Erstellung und Implementierung deines Online-Kurses ist denkbar einfach. Um einen Kurs erstellen zu können, sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Basierend auf dem weltweit genutzten und benutzerfreundlichen WordPress-System kannst du mit speziellen Plugins in Windeseile eine eigene Website und deinen ersten Kurs erstellen.


7. Die Herstellungskosten sind sehr gering

Die Investitionskosten für deinen Online-Kurs sind sehr gering. Einzig ein wenig Zeit musst du am Anfang für Konzeption und Ausarbeitung der Inhalte investieren. Die Plattform oder die entsprechenden Plugins zur Umsetzung fallen bei der Herstellung kaum ins Gewicht.

Alles in allem ist der finanzielle Einsatz für die notwendige Infrastruktur überschaubar und amortisiert sich rasch.


8. Auch die Kosten bei Produktupdates fallen niedrig aus

Steht der Kurs einmal und die Inhalte müssen überarbeitet werden, fallen ebenfalls kaum Kosten an. Auch bei etwaigen Updates von eingesetzten Plugins kann nicht von großen Investitionen gesprochen werden. Besonders deshalb, weil bereits der Grundpreis für die Produkte nicht wirklich ins Gewicht fällt.


9. Keine Lager- und Logistikkosten für Online-Kurse

Da ein Kurs kein physisches Produkt ist, muss auch kein Lager vorhanden sein. Die Auslieferung erfolgt online. Es gibt keine Logistik und keine alten Versionen, die entsorgt werden müssen.

Keine Lager- und Logistikkosten für Online-Kurse

Keine Lager- und Logistikkosten für Online-Kurse

10. Keine bis niedrige Mitarbeiterkosten

Im Grunde fallen keine Mitarbeiterkosten an. Erst dann, wenn du jemanden dafür verpflichtest, das zu übernehmen, worauf du selbst keine Lust hast. Zum Beispiel die Technik zu überwachen oder bei Kundenfragen den Support zu machen, das E-Mail-Marketing oder das Design von Verkaufsseiten. Das kannst du tun, musst es aber nicht.


11. Online-Kurse erlauben skalierbare Umsätze

Einer der einzigartigen Vorteile eines Online-Kurses ist die Skalierbarkeit.

Einmal erstellt, kann der Kurs kontinuierliches Wachstum der Umsätze erreichen, ohne die Fixkosten erhöhen zu müssen. Er kann beliebig oft verkauft werden und schnell zum Selbstläufer werden.


12. Simple und sichere Auslieferung durch Mitgliederbereiche

Nicht nur der Kurs braucht eine Plattform, sondern auch die Mitglieder, Nutzer und Käufer des Kurses. Ist der Kurs einmal bezahlt, bekommt der Käufer Zutritt zum Mitgliederbereich, in welchem er seine Lektionen durcharbeiten kann. Sofortige Bezahlung ist möglich und dadurch sofortiger Zugriff auf die Inhalte. Kein Warten, keine Postverluste. Du als Kursinhaber kommst sicher und umgehend an dein Geld.


13. Flexible Vertriebsmodelle für Online-Kurse

Kurs ist nicht gleich Kurs. Von günstig mit Einmalzahlung bis hochpreisig mit Ratenzahlung ist alles möglich. Es kann auch ein Abonnement angelegt werden, bei dem monatlich eine festgelegte Summe für die Inhalte bezahlt wird. Hier kannst du flexibel agieren.


14. Online-Kurse sind in der Regel verschleißfrei

Auch wenn ein Kurs schon etwas länger auf dem Markt ist, so zeigt er mit Sicherheit keine Abnutzungsspuren. Anders als bei Produkten, die physisch in die Hand genommen werden können, bleibt ein Online-Kurs immer frisch. Auch wenn sich inhaltlich mal etwas ändern sollte, bleibt nichts im Lager liegen.


15. Hohe Rentabilität

Während z. B. bei einem Buch mit ähnlichen oder gleichen Inhalten die Gewinnmargen relativ gering sind, ist die Marge bei einem Kurs ungleich besser. Es gibt so gut wie keine Produktionskosten und Auslieferungslogistik. Während die Inhalte eines Buches in manchen Bereichen schnell veralten können, wird das bei einem Online-Kurs nie passieren.


16. Automatisierter Vertrieb deiner Online-Kurse

Der Vertrieb erfolgt online und ohne Papier. Auch hier ist einmalig ein wenig Aufbauzeit notwendig. Letztendlich lässt sich der Vertrieb vollständig automatisieren und bringt sozusagen Umsatz im Schlaf.

Automatisierter Vertrieb deiner Online-Kurse

Automatisierter Vertrieb deiner Online-Kurse

17. Nutzung von Affiliate-Programmen

Durch Affiliate-Systeme kann der Umsatz deines Online-Kurses massiv gesteigert werden. Als sogenannter Vendor kannst du potenziellen Partnern anbieten, deinen Kurs zu vermarkten, für eine Provision der daraus generierten Gewinne. Diese sogenannten Affiliates bewerben dann deinen Kurs, ohne dass du auch nur einen Finger rühren musst.


18. Gewinnmaximierung durch Up- und Cross-Selling

Eine Verkaufsstrategie, die es in sich hat, ist das Up- und Cross-Selling. Ein Beispiel: Es werden zwei Online-Kurse erstellt. Ein „kleinerer“ Kurs, der bereits gute Inhalte und Lösungsstrategien aufweist. Dieser wird zu einem günstigen Preis verkauft. Anschließend wird den Käufern die „große“ und umfangreiche Onlinelösung angeboten.

Wird mit der Up-Selling-Strategie gearbeitet, werden zwei Zielgruppen bedient. Diejenigen, die nicht viel Geld ausgeben möchten, aber trotzdem bereit sind, einen Kurs zu kaufen. Und diejenigen, die durch den kostengünstigeren Kurs die Qualität der Inhalte testen und anschließend tiefer in die Tasche greifen, um ihr Problem vollständig zu lösen.


19. Erhöhung der Reichweite und Reputation

Durch den Aufbau einer Online-Vertriebsstrategie, mit der du deinen Kurs bekannt machst, steigerst du sukzessive deine eigene Reichweite und polierst dein Image. 

Besonders für Coaches und Unternehmer ist dies Gold wert. Du beweist deine Expertise, du zeigst dich und die Zielgruppe lernt dich dadurch kennen.

Die Kaufschwelle sinkt dadurch enorm. Besonders wenn es darum geht, Kunden für hochpreisige Produkte oder Dienstleistungen zu gewinnen.


20. Bekräftigung der eigenen Experten-Positionierung 

dank deiner Online-Kurse

Steigt deine Reichweite und mehr Menschen folgen dir auf den entsprechenden Kanälen, kannst du dadurch deine Positionierung auf dem Markt festigen. Dein Online-Kurs zeigt deine Expertise. Mit Testimonials und regelmäßigen Updates zu deinem Thema wirst du als Experte wahrgenommen. Das gilt nicht nur für den Onlinebereich. Je nach Branche bringt dir das auch offline Kunden.

Bekräftigung der eigenen Experten-Positionierung  dank deiner Online-Kurse

Bekräftigung der eigenen Experten-Positionierung dank deiner Online-Kurse

21. Einfache Kundenfindung durch Targetierungsmöglichkeiten im Internet

Die technischen Möglichkeiten zur Kundenfindung und Kundenbindung sind bereits sehr umfangreich. Durch PPC (Pay Per Click)-Werbung auf Facebook und auf Google können Interessenten entsprechend targetiert werden. Anschließend wird aktionsspezifisch Werbung eingeblendet. Steter Tropfen höhlt den Stein. Sehen Menschen immer wieder die Expertise und die Botschaft eines Coaches oder Unternehmens, verankert sich dies im Gehirn. Die Kaufschwelle sinkt.


22. Exakte Messung aller Marketing-Aktivitäten

Dadurch dass die Aktivitäten alle online ablaufen, ist es möglich, ganz genau zu sehen, welche Marketing-Aktivität zu welchen Ergebnissen geführt hat. Das ist sehr wichtig für weitere Kampagnen. Es können dann Stellschrauben verändert werden, um den Umsatz zu maximieren.


23. Das gute Gefühl, sein Wissen mit der Welt zu teilen

Bei all der Technik, den Verdienstmöglichkeiten und den möglichen Marketing-Strategien, die ein Online-Kurs-Business mit sich bringt, darf eines nicht vergessen werden: dein WARUM!

Was kannst du den Menschen geben mit deinem Wissen?

Wie kann genau dieses Wissen anderen Menschen helfen und ihr Leben bereichern?

Neben der sehr guten Chance, Geld zu verdienen, kannst du deiner Leidenschaft nachgehen und darin immer besser werden. Außerdem hilfst du anderen, ihr eigenes Potenzial voll zu entfalten.

Die beste Zeit, Online-Kurse zu erstellen, war gestern, die zweitbeste ist jetzt!

Kapitel 2

Wie funktionieren Online-Kurse?

Online-Kurse Leitfaden

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Du hast den Entschluss gefasst, einen Online-Kurs zu erstellen, dann möchte ich dir zuallererst von Herzen gratulieren. Nun ist der erste Schritt getan, aber es stellt sich natürlich die Frage nach dem Wie.

Wie um alles In der Welt kann man die Idee vom ersten eigenen Online-Kurs zur Realität werden lassen?

Im folgenden Kapitel möchte ich dir die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen und gegeneinander abgrenzen. Ich habe des Weiteren zu jeder Kategorie einige Beispiele mit aufgeführt, damit du dir mehr darunter vorstellen kannst.

Diese Liste ist nicht vollständig, es handelt sich dabei um einige der bekanntesten Anbieter zum Zeitpunkt, an dem ich dieses Kapitel schreibe. 

1. Marktplätze für Online-Kurse

Udemy ist einer der bekanntesten Marktplätze für Online-Kurse aller Art

Udemy ist einer der bekanntesten Marktplätze für Online-Kurse aller Art

Die erste Kategorie sind die Marktplätze für Online-Kurse. „Marktplätze“ ist wörtlich zu nehmen – denn auf einem Marktplatz für Online-Kurse kann ein Interessent virtuell „herumgehen“ und aus einem umfangreichen Angebot den passenden Kurs auswählen, um etwas Neues zu lernen.

Je nach Anbieter ist es möglich, einen kleinen Ausschnitt eines Kurses kostenlos anzuschauen, bevor über eine Bezahlung der Kurs in Gänze freigeschaltet wird. Zu jedem Kurs gibt es in aller Regel Bewertungen anderer Nutzer, die zur Orientierung dienen können.

Das besondere an Online-Kurs-Marktplätzen ist aus Anbietersicht die Tatsache, dass diese deine veröffentlichten Kurse für dich vermarkten und verkaufen.

Theoretisch kannst du dich daher nach der Veröffentlichung deines Kurses zurücklehnen. Ich würde dir aber empfehlen, auch selbst für deine Kurse zu werben und auf deinen Social-Media-Kanälen darauf aufmerksam zu machen.

Vorteile von Marktplätzen für Online-Kurse

  • der schnellste Weg
  • komplett kostenlos
  • Die Plattform vermarktet deine Kurse
  • hohe Reichweite

Nachteile von Marktplätzen für Online-Kurse

  • Niedrigpreissegment (Kurse im dreistelligen Bereich oder höher verkaufen sich wenig bis gar nicht auf Marktplätzen)
  • Keine Kontrolle über das Design deiner Lernumgebung und Kurse
  • Keine Möglichkeit der E-Mail-Kommunikation mit deinen Kunden
  • Kurse sind nicht auf der eigenen Website

Fazit zu Marktplätzen für Online-Kurse

Wenn du einen eigenen Online-Kurs verkaufen willst, sind Marktplätze der schnellste und kostengünstigste Weg, allerdings nicht unbedingt der beste.

Ich möchte das gern am Beispiel von Udemy erklären. Du kannst dort völlig kostenlos eigene Kurse anbieten und die Plattform verdient nur, wenn sich deine Kurse verkaufen. Zwar ist es theoretisch auch möglich, eigene Preise für deine Kurse anzusetzen, allerdings verkaufen sich diese Kurse auf Udemy nur gut, wenn man den Rabattaktionen von Udemy zustimmt. Das führt dann dazu, dass sich die Kurse zwar hier und da verkaufen, allerdings sprechen wir von Kurspreisen im Bereich von 15 €. Wenn man dann sämtliche Abgaben abzieht, die an die Kursplattform gehen, bleibt wirklich nur ein sehr, sehr, sehr geringer Anteil für den Kurs-Ersteller übrig. 

Aus diesem Grund sind Marktplätze nicht die erste Wahl, um mit Online-Kursen nennenswerte Umsätze zu erzielen.

Was aber durchaus für Plattformen wie Udemy spricht, ist die potenzielle Reichweite. Dass sich die Plattform um die Vermarktung der Kurse kümmert, hat natürlich auch Vorteile. Eine Möglichkeit davon Gebrauch zu machen, besteht darin, einen Mini-Kurs anzubieten und am Ende des Kurses auf einen hochpreisigen Kurs aufmerksam zu machen, den man anderweitig anbietet und vermarktet – nämlich über einen der Wege, die ich nachfolgend noch aufzeigen werde. Denn Udemy erlaubt es den Kurs-Erstellern, bis zu einem gewissen Grad Werbung für andere Inhalte zu machen bzw. andere Kurse zu vermarkten, die nicht auf Udemy gehostet sind.

Bekannte Marktplätze für Online-Kurse

2. Plattformen zur Miete für Online-Kurse

Coachy gehört zu den beliebtesten Plattformen zur Miete für Online-Kurse

Die zweite Kategorie sind Plattformen zur Miete für Online-Kurse.

Wer mehr Freiheit bei der Erstellung und Vermarktung seiner Online-Kurse möchte, aber nicht sonderlich technikaffin ist, kann Kursplattformen zur Miete nutzen.

Je nach Tarif lassen sich mit den Mietplattformen in wenigen einfachen Schritten nicht nur Kurse erstellen, sondern z. B. auch Landingpages und Verkaufsseiten. Integriert sind außerdem Features zur Zahlungsabwicklung und Vermarktung.

Vorteile von Plattformen zur Miete für Online-Kurse

  • Preis deiner Kurse frei wählbar und somit höhere Umsätze möglich
  • Schnittstellen zu vielen externen Tools (E-Mail-Marketing, Bezahlung), etc.
  • Zusatz-Features (Quizzes, Zertifikate, Content-Dripping, etc.)
  • Technischer Support

Nachteile von Plattformen zur Miete für Online-Kurse

  • Kostenpflichtig und je nach Paket relativ teuer
  • Design der Lernumgebung nur bedingt anpassbar und an ein vorgegebenes "Korsett" gebunden
  • Videohosting nicht immer inkludiert und oft sehr teuer
  • Kurse sind nicht auf der eigenen Website

Fazit zu Plattformen zur Miete für Online-Kurse

Kursplattformen zur Miete sind der nächste Schritt in der Evolution der Online-Kurs-Erstellung und bieten entscheidende Vorteile gegenüber sogenannten Marktplätzen.

Der größte Vorteil liegt in der Möglichkeit, die Preise für seine Kurse selbst zu bestimmen und die Kurse selbst zu vermarkten. Das setzt zwar mehr Eigeninitiative voraus, allerdings sind dadurch sehr viel höhere Umsätze möglich.

Außerdem bieten diese Dienstleister Schnittstellen zu vielen externen Tools. So kann man nahtlose Anbindungen etwa an E-Mail-Marketing-Dienstleister oder Zahlungsdienstleister schaffen, um somit die Verkaufsraten weiter zu steigern.

Kursplattformen bringen außerdem immer auch Möglichkeiten mit, die Lernerfahrung ganzheitlicher und interaktiver zu gestalten: Dazu gehören Quizzes, downloadbare Dokumente oder auch Zertifikate bei erfolgreichem Abschluss des Kurses.

Ein Nachteil gegenüber Marktplätzen besteht darin, dass diese Dienstleister nicht kostenlos sind. Meist fallen monatliche Gebühren in zwei- bis dreistelliger Höhe an, je nach Funktionsumfang.

In punkto Design und Branding ist man zudem auch bei den Mietplattformen sehr eingeschränkt. Das eigene „Look and Feel“ lässt sich nur bedingt umsetzen. Es ist zwar mehr möglich als bei den Marktplätzen. Aber auch wer einen Kurs mit Kursplattformen zur Miete erstellt, ist an ein enges Design- und Funktions-Korsett gebunden. Vieles ist vorgegeben und weder änder- noch erweiterbar.

Oftmals benötigen Online-Kurs-Ersteller zudem nicht alle Features, die in den offerierten Tarifen angeboten werden. Vieles wird bezahlt, aber nicht genutzt.

Bekannte Plattformen zur Miete für Online-Kurse

3. Komplettlösungen für Online-Kurse

Coachannel ist eine der wenigen deutschen Anbieter von Komplettlösungen für Online-Kurse

Coachannel ist eine der wenigen deutschen Anbieter von Komplettlösungen für Online-Kurse

Die dritte Kategorie sind Komplettlösungen für Online-Kurse.

Bei einer Komplettlösung für ein Online-Business, das u. a. das Anbieten von Online-Kursen vorsieht, wird nicht nur das Erstellungstool für die Kurse gebucht, sondern eine Komplettlösung.

Grundgedanke hinter den Plattformen ist, für Ersteller ein Rundum-sorglos-Paket anzubieten.

Das heißt: Der Nutzer mietet eine Website mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen, etwa E-Mail-Marketing, Zahlungsabwicklungen und Landingpages. Das alles ist sehr komfortabel, da sämtliche Funktionen über ein Dashboard steuerbar sind.

Vorteile von Komplettlösungen für Online-Kurse

  • Rundum-sorglos-Paket
  • Preise deiner Kurse frei wählbar und somit hohe Umsätze möglich
  • Zusatz-Features (Quizzes, Zertifikate, Content-Dripping, etc.)
  • Videohosting in der Regel inkludiert
  • Support läuft konsolidiert über nur einen Anbieter

Nachteile von Komplettlösungen für Online-Kurse

  • Sehr teuer
  • Die eingebetteten Funktionen und Tools sind meist unausgereifter als dafür spezialisierte Anbieter (z.B. Landing-Page-Builder, E-Mail-Marketing Dienstleister)
  • Design der Lernumgebung nur bedingt anpassbar und an ein vorgegebenes "Korsett" gebunden
  • Kurse sind nicht auf der eigenen Website

Fazit zu Komplettlösungen für Online-Kurse

Der Vorteil von sogenannten Komplettlösungen liegt ganz klar auf der Hand: Du bezahlst für ein Tool und bekommst alles, was du brauchst, um dein Online-Kurs-Business zu starten. Du musst dir also keine Gedanken über Schnittstellen machen, du musst nicht den Kundendienst verschiedener Dienstleister oder Tools kontaktieren, wenn mal etwas nicht funktioniert, du bekommst alles aus einer Hand.

Ein geniales Feature findet sich bei den Anbietern Coachannel und Kajabi. Denn diese haben jeweils eigene Apps entwickelt, mittels derer du deine Kurse deinen Kunden zur Verfügung stellen kannst. In anderen Worten: Deine Lerner können sich eine App auf das Smartphone laden und deine Kurse über die App nutzen.

Der größte Nachteil der Komplettlösungen ist sicher der stolze Preis, denn diese Anbieter kosten nicht gerade wenig. Für jemanden, der seinen ersten Online-Kurs erstellen möchte, sind monatliche Fixkosten von über 100 € nicht zu stemmen.

Trotzdem suchen vor allem Einsteiger ins Online-Business gerne mal nach der perfekten „eierlegenden Wollmilchsau“ und entscheiden sich dann für eine Komplettlösung. Allerdings kann ich dir aus langjähriger Erfahrung und vielen Tests versichern, dass es sinnvoller ist, mit verschiedenen Komponenten zu arbeiten, die sich jeweils auf ein Gebiet spezialisiert haben. Ein Tool, das nur eine Funktion übernimmt, übernimmt diese in der Regel besser als die eben genannte „eierlegende Wollmilchsau“. Außerdem ist die Verbindung verschiedener einzelner Tools sogar kostengünstiger und – wenn gut umgesetzt – dann wirkt alles trotzdem „wie aus einem Guss“.

Bekannte Komplettlösungen für Online-Kurse

4. Online-Kurse auf der eigenen Website (via WordPress)

WordPress ist das weltweit beliebteste CMS zum Erstellen eigener Websites

WordPress ist das weltweit beliebteste CMS zum Erstellen eigener Websites

Die vierte und letzte Option sind selbstgehostete Online-Kurse auf der eigenen Website (in der Regel via WordPress).

Bei selbstgehosteten Online-Kursen erstellst du deinen eigenen Mitgliederbereich und deine Lernumgebung auf der eigenen Website.

WordPress ist das bekannteste CMS (Content Management System) zur Erstellung einer eigenen Website. Wenn du schon eine Website mit WordPress betreibst, ist das Einrichten und Einbinden eines Online-Kurses recht einfach. Du fügst die Themes oder Plugins hinzu, die du benötigst, um deinen Kurs unverwechselbar zu machen.

WordPress bringt weitere Vorteile mit sich. Zum einen stellt WordPress viele Komponenten kostenfrei zur Verfügung, zum anderen ermöglicht WordPress das Einbinden von Komponenten anderer Anbieter. Damit bist du in der Gestaltung deines Kurses hinsichtlich Design und Funktionalität komplett frei. Deiner Kreativität werden keine vom Programm vorgegebenen Grenzen gesetzt.

Eine gewisse Affinität zu Technik und Verständnis für IT-Funktionalitäten sind von Vorteil, lassen sich aber schnell erlernen.

Durch geschicktes Verknüpfen der einzelnen Komponenten bzw. einer Kombination aus kostenpflichtigen und kostenlosen Features ist WordPress unterm Strich die kostengünstigste Möglichkeit, Online-Kurse zu erstellen.

Vorteile von Online-Kursen via WordPress

  • WordPress an sich ist kostenlos (lediglich die Plugins und Themes sind teilweise kostenpflichtig)
  • Keinerlei Einschränkungen oder Limitierungen (z.B. Anzahl Mitglieder oder Kurse)
  • Unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten für jede Art von Website (Mitgliederbereich, Blog, Forum, Portfolio, etc.)
  • ALLES unter einem Dach und auf deiner eigenen Website
  • Vollständige Kontrolle über das Marketing
  • Unzählige Plugins und Themes (geht nicht gibt's nicht)
  • Unterm Strich die kostengünstigste Lösung (abgesehen von Marktplätzen)

Nachteile von Online-Kursen via WordPress

  • Komplizierter in der Umsetzung, als mit dedizierten Plattformen
  • Höherer Aufwand für Instandhaltung deiner Seiten (Updates, Beseitigung von Bugs, etc.)

Fazit zu Online-Kursen via WordPress

Zusammenfassend kann man festhalten, dass ein Online-Kurs-Business über WordPress maximale Unabhängigkeit und Flexibilität bedeutet, aber auch etwas mehr Arbeit mit sich bringt als der Weg über die anderen genannten Lösungen.

WordPress ist allerdings ein Open-Source-Projekt, das niemals sterben wird. Aber was passiert, wenn die Online-Kursplattform deines Vertrauens von heute auf morgen nicht mehr am Markt ist?

Ich habe nicht vor, Plattform-Bashing zu betreiben und diese Anbieter in ein schlechtes Licht zu rücken. Sie haben alle ihre Daseinsberechtigung, sonst würde es sie nicht geben. Natürlich sind solche Plattformen in aller Regel der Weg des geringsten Widerstandes und erlauben eine sehr schnelle Realisierung deiner Online-Kurs-Ideen.

Die Frage, die du dir letztendlich stellen musst: Suche ich nach dem schnellen Glück? Oder bin ich bereit, initial mehr Zeit zu investieren, um ein unabhängiges und kostengünstiges System aufzubauen, das ich komplett nach meinen eigenen Vorstellungen und auf meiner eigenen Website gestalten kann?

Bekannte Plugins für Online-Kurse via WordPress

Kapitel 3

Ideen-Findung für Online-Kurse und der Weg zur eigenen Wissensnische

Online-Kurse Leitfaden

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Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.


Seneca

Zwei beliebte, aber riskante Wege zur ersten Online-Kurs-Idee

Wenn es daran geht, eigene Online-Kurse zu entwickeln, beobachte ich in aller Regel zwei verschiedene Ansätze:

  1. 1
    Die einen konzentrieren sich ausschließlich auf die eigenen Interessen, auf das, was sie gut können und wovon sie glauben, dass sie es anderen gut beibringen können.
  2. 2
    Die anderen gehen vom Markt aus und überlegen, welches Produkt respektive welcher Online-Kurs sich bestmöglich verkaufen würde.

Beide Ansätze sind zunächst einmal nicht falsch, bergen aber ihre Risiken.


1. Von den eigenen Interessen ausgehen

Schauen wir uns den ersten Punkt an. Natürlich gibt es etwas, wofür ich brenne, was ich jeden Tag tue und wovon ich glaube, dass es den Rest der Welt auch interessiert und es deshalb nur logisch erscheint, dass sich ein entsprechender Online-Kurs leicht verkaufen würde. Schließlich macht es mir selbst Spaß, dann wird es anderen Leuten mindestens genauso viel Freude bereiten und sie werden sehr viel Geld dafür in die Hand nehmen.

Dieser Ansatz kann funktionieren, er kann aber auch gehörig nach hinten losgehen. Nur weil du mit großer Leidenschaft bei Mondlicht stickst, heißt das noch lange nicht, dass genügend andere Menschen diese Leidenschaft mit dir teilen, geschweige denn einen Online-Kurs zu diesem Thema erwerben werden.

2. Vom Markt ausgehen

Nun der zweite Ansatz: Vom Markt auszugehen und ein entsprechend passendes Produkt zu kreieren kommt nicht von ungefähr. Ich stelle immer wieder fest, dass das genau der Ansatz ist, den fast alle Coaches predigen. Es wird dann geraten, sich in einem der folgenden drei hochprofitablen Märkte zu positionieren:

Gesundheit, Beziehungen oder Geld.

Auch das ist erst einmal nicht falsch, denn die drei genannten Märkte sind sehr potent, da es Märkte sind, die sich in den menschlichen „Defizitbedürfnissen“ widerspiegeln, die der humanistische Psychologe Maslow in seiner Bedürfnispyramide schematisch dargestellt hat:

Maslows Bedürfnispyramide

Maslows Bedürfnispyramide

Der smarte Weg zur ersten Online-Kurs-Idee

Beide Ansätze können funktionieren, ich würde dir allerdings empfehlen lieber über den Tellerrand zu schauen.

Natürlich kann es sein, dass deine Expertise sich in keinem der drei oben genannten „Power-Märkte“ wiederfindet. 

Und genau das ärgert mich an den vielen Wissensquellen, die einen möglichen Erfolg daran festmachen, dass dein Kurs in einem dieser drei Märkte zu finden sein muss.


Dein persönlicher Wissens-Sweetspot

Ich habe den Durchbruch mit meinem ersten Online-Kurs-Business mittels Fotografie-Kursen erreicht. Das Thema hat nur bedingt etwas mit Gesundheit, Geldverdienen oder Beziehungen zu tun. Trotzdem habe ich es getan, wegen  meiner Leidenschaft und Expertise in diesem Bereich. Außerdem wusste ich, dass es einen Markt dafür gibt.

Daraus lässt sich ableiten, dass der ideale Online-Kurs im Sweetspot zwischen deiner Expertise und den Bedürfnissen des Marktes liegen sollte.

Dein persönlicher Wissens-Sweetspot

Dein persönlicher Wissens-Sweetspot

Das halte ich für sehr wichtig, denn ich beobachte immer wieder, wie Online-Kurs-Ersteller ausschließlich nach potenziell heißen Märkten schauen und Produkte kreieren, hinter denen sie gar nicht wirklich stehen, zu Themen, von denen sie oft gar keine Ahnung haben.

Wichtig: Wenn du Personal Trainer bist oder dich sehr gut mit Aktien und ETFs auskennst, dann erstelle doch sehr gerne einen Kurs zu einem dieser Themen und freu dich darüber, dass sich diese in einem der drei heißen Märkte befinden.

Wenn dem aber nicht so ist und du beispielsweise Gesangslehrer oder – so wie ich – Fotografie-Coach bist, dann lass bitte nicht den Kopf hängen, denn auch dann wird es dir gelingen, profitable Online-Kurse zu erstellen, solange diese eine Relevanz für deine Zielgruppe haben.


Wie wird mein Online-Kurs erfolgreich?

Für mich ist ein Online-Kurs dann erfolgreich, wenn er relevant ist, unabhängig davon, welchen Markt er bedient. Viel wichtiger ist es, das Hauptproblem und das Wunschziel deiner Zielgruppe zu identifizieren (= Relevanz) und dafür eine Lösung zu liefern (= Transformation).

Folglich ist ein Online-Kurs dann relevant und erfolgreich, wenn er …

1.

ein Hauptproblem deiner Zielgruppe aufgreift (IST-Zustand).

Wer ist dein Zielkunde?


Welche Herausforderungen hat er?


Welche Wünsche, Träume, Hoffnungen (bewusst oder unbewusst)?

2.

das Ziel der Zielgruppe klar definiert (SOLL-Zustand). 

Welches Endergebnis bietest du deinem Kunden?


Inwiefern verändert dies sein Leben zum Positiven?

3.

den kürzesten Weg an dieses Ziel liefert (Transformation). 

Hast du ein Hauptziel und klare Zwischenziele formuliert?


Welche Inhalte kannst du weglassen, um die Teilnehmer nicht mit Infos zu überfrachten?

4.

zu einem Ziel führt, das du selbst erreicht hast (Experten-Positionierung).

Was macht genau dich zum Experten?


Wo liegt dein Alleinstellungsmerkmal?


Hast du ein „Warum“?

Der Weg zur eigenen Wissensnische

Schritt 1 - Der Markt für deine Online-Kurse

Stell dir deinen Zielmarkt als den Stamm eines Baumes vor, wie auf der Abbildung zu sehen. Dieser Markt ist beispielsweise Gesundheit. Dass es wenig bis gar keinen Sinn ergibt, einen Online-Kurs über Gesundheit zu kreieren, liegt auf der Hand. Das ist zu unkonkret.

Deshalb gilt es jetzt, dieses große Thema beziehungsweise diesen Massenmarkt zu fokussieren und inhaltlich zu reduzieren, indem man sich auf einen einzelnen Ast beschränkt. 

Vom Markt zur Nische

Vom Markt zur Nische

Schritt 2 - Der Teilmarkt für deine Online-Kurse

Das siehst du an der nächsten Ebene, den Teilmärkten. Ein Teilmarkt von Gesundheit ist beispielsweise das Thema Ernährung. Auch hier kannst du dich warm anziehen, wenn du nun einen Online-Kurs mit dem Titel „Gesunde Ernährungsweisen“ erstellst. Das wäre zu unspezifisch, als dass es sich verkaufen würde. Erst im nächsten Schritt wird es durch abermaliges Fokussieren auf eine Nische interessanter.


Schritt 3 - Die Nische für deine Online-Kurse

Eine Nische könnte z. B. die ketogene Ernährung sein. Hier können wir schon von einer sehr spezifischen Zielgruppe ausgehen. Wer sich in diesem Markt bewegt, ist von den positiven Effekten einer ketogenen Ernährung überzeugt.

Wenn du entsprechend einen Online-Kurs über die Dos und Don‘ts ketogener Ernährung veröffentlichen würdest, könntest du bereits einen Treffer bei der Zielgruppe landen. Das einzige Problem: Google einfach mal ketogene Ernährung, und du wirst feststellen, du bist hier nicht der einzige Anbieter.

Deshalb kommt im letzten Schritt der entscheidende Aspekt, der über den Erfolg oder Nichterfolg deiner Online-Kurse entscheidet. Und zwar solltest du an dieser Stelle deinen eigenen blauen Ozean kreieren.

Schritt 4 - Dein eigener "blauer Ozean"

Was sind blaue Ozeane

Blaue Ozeane“ (blue oceans) werden als unberührte Märkte oder Industriezweige verstanden, die wenig bis gar keinen Wettbewerb aufweisen [...] Hinter dem Konzept Blue-Ocean-Strategie steht der Gedanke, dass erfolgreiche Unternehmen sich nicht am Wettbewerb orientieren, sondern eigene innovative Wege suchen, um einen Blauen Ozean selbst zu kreieren.


Wikipedia

Red-Ocean-Strategien

  • Wettbewerb im vorhandenen Markt
  • Die Konkurrenz schlagen
  • Die existierende Nachfrage nutzen
  • Direkter Zusammenhang zwischen Nutzen und Kosten

Blue-Ocean-Strategien

  • Schaffung neuer Märkte
  • Der Konkurrenz ausweichen
  • Neue Nachfrage erschließen
  • Aushebelung des direkten Zusammenhangs zwischen Nutzen und Kosten
Wie findet man seinen eigenen blauen Ozean?

Du findest deinen blauen Ozean durch Fokussierung auf ein spezifisches Hauptproblem innerhalb deines Zielmarktes und der Kreierung einer neuen Lösungsmethode für genau dieses Problem.

Seinen eigenen Blauen Ozean zu erschließen ist gar nicht so kompliziert, wie es sich vielleicht anhört. Ein Irrglaube ist, dass man zwingend etwas Neues erfinden muss, um dies zu erreichen.

Tatsächlich gilt es aber auch hier, nur nach den Hauptproblemen innerhalb dieser Nische zu schauen und daraus mögliche Lösungen abzuleiten. Auch das „Neu-Kombinieren“ etablierter Konzepte führt oftmals zur Erschaffung neuer Märkte.

Mit deinem blauen Ozean schaffst du neue Märkte und weichst so deiner Konkurrenz aus

Mit deinem blauen Ozean schaffst du neue Märkte und weichst so deiner Konkurrenz aus

Wir bleiben beim Thema ketogene Ernährung. Ich bin zwar kein Experte in diesem Bereich, aber könnte mir vorstellen, dass eines der Probleme dann entsteht, wenn man sich ketogen und vegan ernähren will:

Wie kann man sich als Veganer ketogen ernähren?

Geht Keto überhaupt ohne Fleisch und tierische Produkte?

Ist dies ratsam?

Kann man dadurch gesund abnehmen? Worauf muss man achten?

Wie kann man abnehmen ohne Muskelmasse zu verlieren?

Durch dieses Gedankenspiel haben wir nun eine hochspezifische Zielgruppe und können uns im nächsten Schritt überlegen, wie wir einen Onlinekurs kreieren können, der ein Hauptproblem dieser Zielgruppe löst.

Die Kirsche auf der Sahnetorte besteht darin, dass du deinen Lösungsweg (Transformation) als eigenes Modell etablierst.

Um dies zu erreichen, werden wir im nächsten Kapitel ein Nutzenversprechen formulieren.

Dein Nutzenversprechen formulieren

Ein Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dein Wissensprodukt als Methode bzw. Modell zu verpacken, um das Hauptproblem deines Kunden zu lösen. 

Es gibt viele Möglichkeiten, ein entsprechendes Nutzenversprechen zu formulieren. Eine Formel, die ich sehr gerne verwende, ist die folgende. Sie beruht auf dem Prinzip der Schmerzvermeidung:

Wie du mit [MODELL] innerhalb [ZEIT] das [HAUPTZIEL] erreichst, ohne / auch wenn / obwohl [BEDENKEN / ZWEIFEL / ÄNGSTE]

Oder übersetzt:

“Wie du mit unserem KetoVegan-Rezepte-Programm in 2 Wochen 5 kg abnimmst, ohne Muskelmasse zu verlieren.”

“Lerne mit dem 6-Stufen-System in 8 Wochen Gitarre spielen, obwohl du noch nicht einen einzigen Akkord spielen kannst.”

“Mit diesem Leitfaden erstellst du in 10 Tagen deinen ersten Online-Kurs, auch wenn du kein Vorwissen hast.”

 Ich denke, das Prinzip ist klar. Du bist natürlich herzlich eingeladen, dein Nutzenversprechen anzupassen, Teile wegzulassen oder umzuordnen. In vielen Fällen ist es beispielsweise nicht sinnvoll, das Nutzenversprechen an eine Zeit zu knüpfen. Und auch wenn besonders reißerische Versprechen oftmals überraschend gut funktionieren, solltest du bei deinem Versprechen realistisch bleiben. An einem Tag Gitarre spielen zu lernen oder in einer Woche 30 Kilo abzunehmen ist eher unglaubwürdig.

Kapitel 4

Inhalt und Videos für deine Online-Kurse erstellen

Online-Kurse Leitfaden

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Videoproduktion für Online-Kurse

Eine interessante Beobachtung, die ich immer wieder gemacht habe, ist folgende:

Von Coaches und Experten heißt es oft zu diesem Thema, dass die Videoqualität und das „Look and Feel“ deiner Online-Kurse nicht so wichtig seien. Man solle im Zweifelsfall einfach schnell mit dem Smartphone filmen.

Fakt ist, und das meine ich gar nicht despektierlich: Diejenigen, die das sagen, müssen das wahrscheinlich sagen, da sie nicht wissen, wie man hochwertige Videos produziert.

Versteh mich nicht falsch. Natürlich ist guter Content in ein qualitativ schlechtes Video verpackt immer noch besser als eine gute Videoqualität bei schlechtem Content.


Aber ein gutes Video mit gutem Content ist eben am besten.

Ich will damit auch nicht sagen, dass du nun Film oder Audiovisuelle Medien studieren musst, und schon gar nicht, dass gut zwingend teuer sein muss:

Es reicht völlig, die Basics zu beherrschen, aber diese sollte man auch beherzigen, denn ein besseres Video bedeutet auch immer einen besseren Kurs, und der Weg dorthin ist gar nicht so schwer.

In diesem Kapitel möchte ich dir den Weg dorthin aufzeigen, mit Tools und Tipps sowie Dos und Don‘ts, für fesselnde Videos.


Warum Videos?

Es wird als Selbstverständlichkeit hingenommen, Videos in die eigenen Online-Kurse zu integrieren. Natürlich auch zu Recht. 

Doch warum ist das so? 

Videos haben einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Formaten. Kein anderes Format eignet sich so gut wie Videos, um den eigenen Expertenstatus zu unterstreichen.

 Dafür ist natürlich ein Mindestmaß an Qualität entscheidend, womit auch klar wird, warum es wichtig ist, das Thema Videoproduktion nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es ist die Chance für dich, deine Positionierung und deinen Expertenstatus herauszustellen. 

Gleichzeitig eignet sich kein anderes Format so gut wie Videos, um den Sympathiefaktor in deine Trainings zu bringen. Du kannst mit der Art wie du präsentierst, sprichst und dich gibst, dafür sorgen, dass deine Lerner dir gerne zuhören und dir gerne zusehen, da sie dich schlichtweg sympathisch finden. Das macht deine Kurse attraktiv für deine Kundschaft. 

Videos haben auch den Vorteil, dass sie als visuelles Medium die Merkfähigkeit steigern. Das heißt, assoziiert der Lerner einen gewissen Inhalt mit einem bestimmten Video, fällt es ihm leichter, den Inhalt zu verinnerlichen. 

Zusammenfassend, und das ist die wichtigste Erkenntnis: Videos erhöhen den wahrgenommenen Wert deines Online-Kurses maßgeblich.

Welche Videoformate für Online-Kurse?

Wenn es darum geht, Inhalte per Video in deine Online-Kurse einzupflegen, gibt es theoretisch zahlreiche Formate, die in Frage kommen.

Für dich und deinen ersten Online-Kurs spielen allerdings nur Videos mit einem Experten (in der Regel du selbst) eine Rolle, die anderen Formate sind aufgrund der Komplexität und des Aufwands für dich erst einmal irrelevant.

In aller Regel wirst du eines dieser beiden Formate verwenden oder eine Kombination daraus:

  1. 1
    Talking-Head- bzw. How-to-Video
  2. 2
    Screencast
Was ist ein Talking-Head-Video? 

Ein Talking Head ist nichts anderes als der Überbegriff für alle Videoformate, bei denen jemand – in diesem Fall du als Experte – direkt in die Kamera spricht, um seine Botschaft zu kommunizieren. Das ist das klassische Format der meisten Online-Kurs-Videos, da es eine direkte und intime Verbindung zwischen Experten und Lerner schafft.

Beispiel für ein Talking-Head-Video

Beispiel für ein Talking-Head-Video

Somit eignet sich dieses Format nicht nur wunderbar, um Inhalte zu transportieren, sondern auch um eine emotionale Verbindung zu deinen Zuschauern herzustellen. Es ist der ideale Weg, um deiner Sympathie Ausdruck zu verleihen.

Den Begriff Talking Head sollte man allerdings nicht zu wörtlich nehmen, denn Talking Head bedeutet nicht, dass man im Video etwa nur deinen Kopf sehen sollte. Ganz im Gegenteil:

Ich empfehle Kameraeinstellungen beziehungsweise Bildausschnitte, in denen sowohl Gestik als auch Mimik zum Ausdruck kommen. Es ist sinnvoll, auch die Hände im Video sichtbar zu machen.

Empfohlene Einstellungsgrößen für Online-Videos bzw. Talking Heads

Ganz wichtig bei Talking Heads ist der Augenkontakt oder vielmehr der direkte Blick in die Kamera. Schon ein leichter Blick am Kameraobjektiv vorbei kann unnahbar wirken und schmälert deine Glaubwürdigkeit und Sympathie.

Was sind Screencasts?

Das zweite Videoformat, das sehr oft verwendet wird, sind sogenannte Screencasts. Dabei handelt es sich um eine Aufnahme deines Bildschirms am Laptop, PC oder auch Smartphone.

Screencast

Beim Screencast macht man eine Aufnahme der Bildschirmansicht

Logischerweise eignen sich diese Videos perfekt dafür, bestimmte Prozesse am Computer zu erklären. Um zu zeigen, wie man Schritt für Schritt einen Online-Kurs mit WordPress aufbaut, wird man natürlich viel mit Screencasts arbeiten. Wenn du aber verschiedenste Asanas im Yoga präsentieren möchtest, dann tust du das logischerweise besser mit einer Kameraaufnahme, die dich in Aktion zeigt. 

Prädestiniert sind Screencasts auch für Webinare beziehungsweise für alle Videos, in denen du deinem Lerner etwas Schriftliches und/oder Grafisches präsentieren möchtest und dafür beispielsweise auf eine PowerPoint-Präsentation oder Fotografien zurückgreifst.

Welche Tools und welches Zubehör für professionelle Videos?

Beim Thema Tools, Zubehör und Techniken für die Video- und Audioproduktion kommt man sehr schnell vom Hundertsten ins Tausendste, und außerdem werden hier natürlich laufend Produkte aktualisiert und es kommen neue Geräte auf den Markt. Sobald du den Fachhandel mit der neuesten Kamera verlässt, wandert auch schon das nächste Modell ins Regal. 

Aus diesem Grund habe ich das Online-Business-Toolkit erstellt. Dort habe ich eine stets aktuelle Liste aller Tool- und Equipment-Empfehlungen für dich bereitgestellt, mit exakt den Produkten, die ich sehr gerne verwende und empfehle. Du findest dort auch alle weiteren Ressourcen, mit genau den Tools und Hacks, die ich selbst verwende.

Sichere dir jetzt den Zugriff auf meinen exklusiven Mitgliederbereich und das Online-Business Toolkit:

Die besten Tipps, Tools und Hacks für dein Online-Business!

Online-Business Toolkit
  • Was du wirklich an Technik und Tools benötigst, für fesselnde Videos, die deine Kunden begeistern (Kamera, Ton, Licht, etc.)
  • Die besten Tools für professionelle Screencasts (Bildschirmaufnahmen)
  • Die besten Plattformen um deine Lernvideos zu hosten, damit von überall und zu jeder zeit darauf zugegriffen werden kann
  • Die besten WordPress-Plugins, um Online-Kurse auf der eigenen Webseite anzubieten
  • Stockfoto-Seiten für Bildmaterial, dass deine Inhalte veredelt und deine Kurse hochwertiger macht
  • Tools und Dienstleister für hochwertige Grafiken, die du ohne Design-Kenntnisse selber erstellst oder beauftragst
  • Outsourcing-Dienstleister für Jobs aller Art
  • Die wichtigsten Zahlungsdienstleister für rechtssicheres Verkaufen, sodass du dir keine Gedanken zum "Papierkram" machen musst.
  • Die besten Webinar-Dienstleister für den automatisierten Verkauf deiner Kurse mit eigenen Videotrainings
  • Die besten E-Mail-marketing-Dienstleister für Online-Kurs-Ersteller, sodass du deine Kurse auf Autopilot vermarkten kannst
  • Viele weitere Tools, die dir helfen ein hochprofitables Online-Business aufzubauen und zu skalieren

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Ich werde nachfolgend nur grundsätzlich darauf eingehen, was es braucht. Für spezifische Produkt-Tipps und konkrete Empfehlungen wirf einfach einen Blick in das Online-Business-Toolkit (oben). Die dortigen Inhalte werden laufend aktualisiert.

Die Kamera

Um Kameraaufnahmen zu machen – wer hätte es gedacht – braucht man eine Kamera. Das kannst du mit deinem Smartphone machen, aber es ist wie erwähnt nicht die beste Wahl. Beliebt sind mittlerweile videofähige digitale Fotokameras, die bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis professionelle Videos ermöglichen. 

Videofähige DSLM-Kamera

Videofähige DSLM-Kamera

Du solltest vor allen Dingen darauf achten, dass die Kamera den Anschluss eines externen Mikrophons erlaubt sowie die Aufnahme von mindestens Full-HD-Videos (1.080 x 1.920 Pixel), wobei mittlerweile eher 4K die Regel ist (3.840 x 2.160 Pixel).

Das Mikrophon

Bei der Videoproduktion spielt der Ton die Musik. Es klingt paradox, da Videos ja in erster Linie ein visuelles Medium sind. Fakt ist aber, dass die Qualität der Tonspur wichtiger ist als die Bildqualität. Beobachte dich einfach mal selbst, wenn du das nächste Mal ein Video anschaust mit miserabler Audioqualität. Du wirst dieses Video sofort als unprofessionell einstufen und wahrscheinlich nicht bis zu Ende anschauen. Deswegen empfehle ich dir auch die Investition in ein gutes Mikrophon. 

Kondensator-Mikrophon

Kondensator-Mikrophon

Wenn du viele Screencasts aufzeichnest, ist ein sogenanntes Kondensatormikrophon die erste Wahl.

Diese gibt es mittlerweile auch in sehr guter Qualität direkt mit USB-Anschluss. D. h., ohne ein Audio-Interface verwenden zu müssen, kannst du damit blitzsaubere Sprachaufnahmen direkt in deinen Computer aufnehmen. Das Mikrophon solltest du mit einem Popschutz verwenden, der die Qualität der Aufnahmen verbessert.

Für alle Talking-Head-Aufnahmen, also die Aufnahmen, bei denen du dich selbst filmst, empfehle ich dir die Verwendung eines Lavelier- bzw. Funkmikrophons.

Auch da gibt es mittlerweile erschwingliche Produkte, die einen guten Sound liefern. Grundsätzlich solltest du aber in Sachen Mikrophone niemals auf die ganz billigen Modelle zurückgreifen, sondern besser Markenware verwenden. 


Das Licht

Das nächste wichtige Thema ist das Licht. Hier merkt man sehr schnell, dass der technische Apparat Kamera nicht so gut funktioniert wie das menschliche Auge. In anderen Worten: Man muss mit Licht nachhelfen, sowohl aus technischen als auch aus gestalterischen Gründen. 

Zu Recht haben viele Menschen viele Bücher geschrieben über das Thema Lichtsetzung im Video und in der Fotografie. Ich möchte versuchen, es auf das Wesentliche herunterzubrechen. 

Der häufigste Fehler ist es, in Sachen Licht auf zu kleine Lichtquellen zu setzen. Man nennt dies landläufig auch hartes Licht.

Hartes Licht schmeichelt so gar nicht deiner natürlichen Schönheit, weshalb ich immer zu großen Lichtquellen bzw. weichem Licht rate. Das schöne ist, dass es dafür oftmals gar keine Technik braucht. Ich mache beispielsweise viele meiner Videos bei Tageslicht und ohne künstliche Lichtquelle. Und zwar habe ich den Schreibtisch in Fensternähe positioniert und nutze dann ein Plissee oder einen lichtdurchlässigen hellen Vorhang, um das Licht diffus zu verteilen bzw. es „weich“ zu machen. 

Die Softbox als Hauptlicht

Die Softbox als Hauptlicht

Wenn du kein Fenster hast oder noch kontrollierter licht setzen willst, empfehle ich dir, sogenannte Softboxen zu verwenden. Dies sind ideale Lichtformer für hochwertige Talking-Head-Videos, und sie kosten auch nicht die Welt.

Ein weiterer typischer Anfängerfehler ist die falsche Positionierung und Verwendung des Lichts. Der Rat „viel hilft viel“ ist hier keine gute Devise. Denn, mit den Worten von Goethe sinngemäß: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. 

Konzentriere dich auf ein sauberes Hauptlicht, wie auf dem Foto zu sehen. Nach Bedarf kannst du dies ergänzen und beispielsweise eine Aufhellung und eine sog. Spitze als Gegenlicht setzen (3-Punkt-Ausleuchtung). Ein schönes Hauptlicht genügt für den Anfang aber allemal.